ISIP-Daten jetzt in Sencrop-App integriert

Prognosemodelle werden mit ultra-lokalen Wetterdaten verknüpft

ISIP-Daten jetzt in Sencrop-App integriert

Bereits seit 2016 bietet Sencrop für die Landwirtschaft ultra-lokale Wetterdaten auf Basis vernetzter Wetterstationen. Seit Anfang des Jahres können Sencrop-Kunden nun über ihre Wetterstation und die zugehörige App ihre einzelnen Kulturen mit den lokalen Wetterdaten verbinden und erhalten agronomische, kulturspezifische Informationen. Zusätzlich können sie seit März auf die Prognosemodelle des ISIP-Informationssystems zugreifen und profitieren von konkreten Risikoberechnungen und Empfehlungen für einen optimalen Pflanzenschutz.

Sencrop bietet der Landwirtschaft und ihren Partnern wie Beratern, Agrarhandel, Erzeugergemeinschaften und Lieferanten aus den Bereichen Pflanzenschutz und Düngung ein einzigartiges Netzwerk mit ultra-lokalen Wetterdaten in Echtzeit. Als europäischer Marktführer ist das französische Ag-Tech Start-Up in mittlerweile rund 30 Ländern weltweit vertreten. Mit der Integration der ISIP-Daten wird der Service für die Anwender nun auf ein neues Level gehoben: Durch die Verknüpfung der ISIP-Prognosemodelle mit den Wetterdaten von Sencrop werden aktuelle Krankheitsrisiken sowie Handlungsempfehlungen für die jeweilige Kultur in der App angezeigt. Dadurch gewinnt der Landwirt schnell den Überblick, bei welchen seiner Kulturen Handlungsbedarf besteht. Das ISIP System wird von den landwirtschaftlichen Beratungsträgern der Bundesländer getragen und kooperiert nun erstmals mit einem privaten Unternehmen.

Landwirte profitieren von Kombination aus Wetterdaten und Prognosemodellen

Als Informationssystem für die integrierte Pflanzenproduktion bietet ISIP Fachinformationen aus allen Bereichen des Pflanzenbaus. Der Schwerpunkt liegt auf interaktiven Prognosemodellen, die Landwirten und Lohnunternehmern Entscheidungshilfen für den Bereich Pflanzenschutz bieten. Sie geben in Verbindung mit den ultra-lokalen Wetterdaten von Sencrop in Kombination mit einer Plus-Lizenz das aktuelle Infektionsrisiko in bestimmten Ackerbaukulturen exakt an.

Durch die Integration lokaler Wetterdaten wird die Qualität der Modellaussagen auf eine neue Ebene gehoben. Genauer kann es durch keine andere Datenquelle werden.

Manfred Röhrig, Geschäftsführer des ISIP e.V.

Infektionsrisiko wird erfasst, Kontrollaufwand wird minimiert

Das Modell schätzt das Infektionsrisiko für die wichtigsten Pilzkrankheiten an den vier Getreidearten Winterweizen, Winterweizen, Winterroggen und Triticale zwischen dem 15. Februar und dem 30. Juni sowie Sommergerste ab dem 20. April. Die Risikoberechnung basiert auf einer Korrelation der von Sencrop erfassten lokalen Wetterdaten wie Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit sowie deren Einfluss auf die Entstehung bestimmter Krankheiten in der jeweiligen Kultur. Dadurch können Landwirte den Infektionsdruck in ihren Kulturen deutlich besser einschätzen und dann die betreffenden Felder gezielt für eine Kontrolle vor Ort anfahren. Dadurch sparen sie den Zeitaufwand für die Kontrollen auf Feldern, auf denen der Infektionsdruck gering ist.

Über ISIP

ISIP – das InformationsSystem Integrierte Pflanzenproduktion – ist ein interaktives Online-Beratungsportal für Pflanzenbau und Pflanzenschutz, in dem nicht nur vorhandene Informationen und Erkenntnisse gebündelt, sondern allgemeine und schlagbezogene Daten in Entscheidungshilfen verknüpft werden. Das ISIP System wird von den landwirtschaftlichen Beratungsträgern der Bundesländer getragen und ist aus einem von 2001 bis 2005 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt entstanden.

Aktuell sind etwa 40.000 Nutzer im System registriert. Ihnen stehen rund 20 Entscheidungshilfesysteme zur Verfügung, die vor allem von der Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP) bereitgestellt werden. Es wird ein großer Bereich an Kulturen im Gartenbau und Ackerbau abgedeckt.

Über Sencrop

Das französische Ag-Tech Start-Up Sencrop wurde 2016 von Michael Bruniaux und Martin Ducroquet gegründet und hat seinen Sitz in Euratechnologies (Lille, Frankreich), dem drittgrößten Gründerzentrum in Europa. Seitdem ist das Unternehmen führend in Europa und das Team wurde von zwei auf mittlerweile über 80 Mitarbeiter erweitert.

Sencrop bietet ultra-lokale Wetterdaten auf Basis vernetzter Wetterstationen für landwirtschaftliche Anwender an. Das Unternehmen hat das größte vernetzte agrometeorologische Datennetzwerk in Europa aufgebaut, in dem bereits 20.000 Wetterstationen installiert wurden. Seit der Agritechnica 2019 ist Sencrop auch am deutschen Markt aktiv und bietet einen Vertriebs- und Servicesupport, um Landwirte, Agrarberater sowie Spezialisten in Landhandel, Genossenschaften und bei Lieferanten mit modernsten Lösungen für die Wetterbeobachtung zu unterstützen. 2017 gewann das Unternehmen den SIMA-Innovationspreis und im Jahr 2019 die silberne SIVAL-Medaille.
Weitere Informationen unter www.sencrop.com

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