Milchlandpreis 2017

„Goldene Olga 2017“ geht nach Riekenbostel im Landkreis Rotenburg/Wümme

Feierliche Preisverleihung in Bad Zwischenahn

„Silberne Olga“ geht nach Wittmund, „Bronzene Olga“ in den Uphuser Hammrich bei Emden, Platz vier und fünf gehen nach Bethen im Landkreis Cloppenburg und Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland

Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften: Niedersächsische Milchwirtschaft zeichnet die fünfzehn besten der rund 8.900 Milcherzeuger mit dem „Milchlandpreis“ aus – Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast übergibt Auszeichnungen

GMC Marketing übernimmt zum 14. Mal die landesweite und regionale Pressearbeit für die 15 besten Milchviehbetriebe

Familie Neumann aus Riekenbostel im Landkreis Rotenburg/Wümme hat es geschafft. Sie darf sich mit ihrem Milchviehbetrieb Neumann GbR „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2017“ nennen. Die Eltern Thea und Gerhard (59) Neumann und Tochter Ina (31) und Schwiegersohn Jochen Neumann erhielten heute (8. Dezember) im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn aus den Händen der Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die „Goldene Olga 2017“ und einen Geldpreis in Höhe von 3.500 Euro.

Für den zweiten Platz konnte die Ministerin die „Silberne Olga 2017“ und 2.000 Euro an Sonja und Henning Rothert und die Eltern Elisabeth und Hermann Rothert aus Wittmund überreichen.

Die „Bronzene Olga 2017“ ging in diesem Jahr in den Uphuser Hammrich vor den Toren Emdens: Dort können sich Susanne und Ihno Groeneveld mit den Eltern Christine und Ahlrich Groeneveld über die hohe Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro freuen.

Plätze vier und fünf für Betriebe aus den Landkreisen Cloppenburg und Ammerland
Der vierte Platz ging an Birgit und Rainer Möller sowie an die Eltern Ursula und Ignatz Möller aus Bethen im Landkreis Cloppenburg. Sie erhielten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Den fünften Platz und damit verbunden ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro sicherten sich Hella und Gerd Gerdes mit Sohn Eike Gerdes und Jana Klockgether aus Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland.

Der Milchlandpreis – ein Unternehmerpreis für Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Festveranstaltung mit rund 160 geladenen Gästen hat die niedersächsische Milchwirtschaft im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn heute die besten fünfzehn ihrer insgesamt rund 8.900 Milchviehhalter mit dem „Milchlandpreis 2017“ geehrt. Die Auszeichnung ist nach Angaben der Landesvereinigung als „Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften“ konzipiert.

Zur Bewertung der Nachhaltigkeit der Wirtschaftsweise der einzelnen Betriebe prüft eine Fachjury mit insgesamt 16 Fachleuten nicht nur die Höfe besonders intensiv, sondern insbesondere auch deren Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Tierwohl, Soziales und Ökonomie. „Ziel ist es, jedes Jahr einen Milcherzeugerbetrieb als Preisträger der „Goldenen Olga“ zu ermitteln und auszuzeichnen, der nicht nur eine optimale Rohmilch produziert, sondern der hervorragend wirtschaftet und sich durch einen besonders verantwortungsbewussten Umgang mit seinen Tieren, der Umwelt und den auf dem Hof arbeitenden Menschen heraushebt“, so die Landesvereinigung in der Ausschreibung zum Wettbewerb.

Ministerin, Landvolk-Präsident, DRV-Präsident und LVN-Vorsitzende stellen Nachhaltigkeitsgedanken heraus
Im Mittelpunkt der Festansprachen der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, des Landvolkpräsidenten Werner Hilse, des Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp sowie der Vorsitzenden der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, Jan Heusmann und Herbert Heyen, stand entsprechend auch die Anerkennung der unternehmerischen Leistung der Preisträger und deren Bemühen um eine vorbildliche und nachhaltige Wirtschaftsweise in der Milcherzeugung.

Ministerin Otte-Kinast verspricht Unterstützung für die Bewältigung der Herausforderungen an die Milchwirtschaft in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten
Die neue niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, verwies in ihrem Grußwort auf die unsichere Lage auf dem Erzeugermarkt: „Mit Blick auf die vielfältigen und zum Teil unvorhersehbaren Ursachen, die eine Veränderung der weltweiten Nachfrage- und Angebotssituation bewirken und somit für die Schwankungen der Erzeugerpreise verantwortlich sind, kommen auf die Politik und die gesamte Milchwirtschaft große Herausforderungen zu.“ Die Ministerin legte zudem ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit der Milchwirtschaft ab: „Diese Herausforderungen kann und will ich nur im engen Schulterschluss mit allen Beteiligten bewältigen und hoffe zügig ein Bündel an Instrumenten anbieten zu können, welches im Bedarfsfall schnell und wirksam eingesetzt werden kann.“

Landvolkpräsident Werner Hilse: „Alle Teilnehmer des Wettbewerbs sind Spitzenkönner und Vorbild für ihre Branche“
Landvolkpräsident Werner Hilse stellte das persönliche Engagement der Wettbewerbsteilnehmer in den Vordergrund: „Die Auszeichnung der besten Milcherzeuger Niedersachsens ist für alle Geehrten stets ein ganz besonderer Tag. Bei allen ist deutlich zu verspüren, wie die gesamte Familie mit Herzblut, Begeisterung und Können ihren Betrieb führt.“
Besonders hob er die Leistungsbereitschaft aller Bewerber hervor: „Alle Teilnehmer und Bewerber sind Spitzenkönner und Vorbild für ihre Branche. Der tägliche Umgang mit den Tieren, 365 Tage im Jahr, ist immer wieder eine neue Herausforderung. Mit der Nominierung im Wettbewerb der goldenen Olga findet dieses Engagement für Jeden eine krönende Würdigung.“

Raiffeisenverbands-Präsident Franz-Josef Holzenkamp:
„Das Engagement der Preisträger verdient hohe Anerkennung“
Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, stellte in seinem Grußwort das vorbildliche Engagement der Preisträger heraus: „Die Produktion qualitativ hochwertiger Milch erfordert von den Familien und Mitarbeitern auf den Höfen großen Einsatz und einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Tieren und der Umwelt. Ihr Engagement hat Vorbildcharakter, verdient hohe Anerkennung und ist gleichzeitig ein positives Aushängeschild für die Milchwirtschaft. Als Preisträger des Milchlandpreises gelingt es mit Ihnen gemeinsam in der Öffentlichkeit ein glaubwürdiges Bild der Milchwirtschaft zu vermitteln“, so Holzenkamp.

LVN-Vorsitzender Heusmann: „Der Milchlandpreis schafft Transparenz und bringt Konsumenten und Produzenten wieder näher zusammen“
Jan Heusmann, Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft (LVN), stellte den wachsenden Anspruch an das nachhaltige Wirtschaften und die Transparenz der Produktion heraus: „Das Thema Nachhaltigkeit wird in der Milchwirtschaft in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Mit dem Milchlandpreis-Wettbewerb machen wir genau dieses nachhaltige Wirtschaften auf den Milchbauernhöfen transparent. Und er zeigt deutlich, dass Nachhaltigkeit keine Frage der Betriebsgröße, sondern das Ergebnis einer erfolgreichen Betriebsführung ist.“

Heusmann lobte zudem das Engagement der Wettbewerbsteilnehmer, das den Weg bereite für einen Dialog mit den Verbrauchern: „Im Rahmen der Teilnahme am Milchlandpreis haben die Familien unter Beweis gestellt, dass Sie verantwortungsbewusst mit jedem einzelnen Tier und der Umwelt umgehen. Sie sind bereit, offen und ehrlich mit den Menschen außerhalb der Landwirtschaft in den Dialog zu treten. Dadurch bringt der Milchlandpreis Konsumenten und Produzenten wieder näher zusammen.“

Mit dem Milcherzeugerwettbewerb habe die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) schon früh den Trend erkannt und bereits vor 17 Jahren eine Plattform geschaffen, das Bestreben um Nachhaltigkeit in der niedersächsischen Milchwirtschaft transparent darzustellen und es in den Blickpunkt des berufsständischen und öffentlichen Interesses zu stellen. „Darauf können wir, vor allem aber die Preisträger des Milchlandpreises, stolz sein“, so der Vorsitzende weiter.

LVN-Vorsitzender Heyen:
„Der Milchlandpreis zeichnet auch die Einstellung in den Bereichen Tierwohl, Umweltschutz und gesellschaftliches Engagement aus“
In seinem Schlusswort hob Herbert Heyen als stellvertretender Vorsitzender der Landesvereinigung hervor, dass im Rahmen des Wettbewerbs nicht nur der messbare Erfolg der Höfe ausgezeichnet wird: „Der Milchlandpreis stellt die guten bäuerlichen Arbeitsweisen wertschätzend in den Mittelpunkt. Eine Platzierung bescheinigt den Höfen, dass nicht nur die messbaren Kriterien wie Milchqualität, Milcherträge und wirtschaftlicher Erfolg stimmen, sondern auch ihre grundsätzlichen Einstellungen in den Bereichen Tierwohl, Umweltschutz und gesellschaftliches Engagement den heutigen Ansprüchen gerecht werden.“

Fachjury beurteilte die Kandidaten
Das Besondere am Milchlandpreis-Wettbewerb ist, dass sich die ausgezeichneten Milchviehhalter nach ihrer Bewerbung einem mehrstufigen Beurteilungsverfahren unterzogen haben. Die Beurteilung der Kandidaten durch eine Fachjury richtet sich dabei grundsätzlich nicht nur nach den erreichten Zielen, sondern auch nach der Systematik der Umsetzung von Maßnahmen und der Planung von zukünftigen Schritten.

Basis für die Beurteilung sind die vier Säulen der Nachhaltigkeit. Es geht zum Beispiel um den gesamten Bereich des Herdenmanagements mit Fütterung, Tierhaltung und Tiergesundheit. Ebenso wichtig sind beim Milchlandpreis auch die betriebswirtschaftliche Beurteilung des Hofes aufgrund der Betriebsergebnisse sowie die Bereitschaft der Betriebsleiter zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Damit wählt die LVN einen ganzheitlichen Ansatz in der Beurteilung, der bei der Vergabe derartiger Preise einzigartig ist. Prämiert wurden jetzt also die Top-Milcherzeuger Niedersachsens.

Sponsoren unterstützen den Wettbewerb
Verlässlich und aktiv zeigen sich in diesem Jahr erneut die langjährigen Sponsoren des Milchlandpreises: Die Maschinenfabrik Bernard Krone, das Landmaschinenhandelsunternehmen LVD Bernard Krone, die Firma GEA Farm Technologies GmbH sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Niedersachsen. Alle Sponsoren unterstützen den Milchlandpreiswettbewerb insbesondere auch deshalb, weil sie sich eng mit der Milchwirtschaft im norddeutschen Raum verbunden fühlen.

Weitere Informationen im Internet unter www.milchlandpreis.de

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